Mit dem Grundschutz++ (GS++) entwickelt das BSI derzeit die nächste Generation des IT-Grundschutzes. Ziel ist es, die bewährte Methodik für die Anforderungen moderner Informationssicherheit weiterzuentwickeln und gleichzeitig die Grundlage für eine stärkere Automatisierung, Wiederverwendbarkeit und Integration in digitale Sicherheitsprozesse zu schaffen. Statt eines monolithischen Kompendiums setzt der neue Ansatz auf strukturierte, maschinenlesbare Daten im OSCAL-Format, modulare Anforderungskataloge sowie wiederverwendbare Profile und Blaupausen. Dadurch sollen Sicherheitsanforderungen einfacher gepflegt, ausgetauscht und auf unterschiedliche Organisationen übertragen werden können.